Was ist die Antihaftbeschichtung?

Intihaft Pfannen und TöpfeDie spezielle Beschichtung, die dafür Sorge trägt, dass in der Pfanne nichts anbrennt besteht aus dem Kunststoff Polytetrafluorethylen, kurz PTFE. Oftmals wird dieser Stoff aus Fluor und Kohlenstoff auch als Teflon bezeichnet, diesen Namen prägte die Firma DuPont. In anderen Branchen, wie beispielsweise der Textilbranche, ist der Stoff auch als Gore-Tex bekannt. Ursprünglich wurde PTFE 1938 von dem Chemiker Roy Plunkett entdeckt. Bei der Forschung nach Kühlmitteln entdeckte dieser das PTFE, das Herstellungsverfahren wird heute noch als Plunkett-Verfahren bezeichnet. Seit 1941 patentierte die Firma DuPont das PTFE. Erst 1943 wurde PTFE zum ersten Mal wirklich genutzt, es diente als Korrisionsschutz für bei der Urananreicherung im sogenannten Manhatten-Projekt. Als Jahre später der Franzose Marc Grégoire seine Angelschnur mit PTFE beschichtete, damit er diese leichter entwirren konnte, hatte seine Frau den Einfall das PTFE zur Beschichtung von Töpfen und Pfannen zu verwenden.

Die Eigenschaften der Antihaftbeschichtung

PTFE hat eine sehr geringe Reibung, das Essen kann in der Pfanne sehr gut rutschen. Es gibt kaum ein Material, dass an PTFE kleben bleibt. Zudem ist das PTFE ein sehr reaktionsträger Stoff. Fluor und Kohlenstoff sind in dieser Kombination extrem stark verbunden und andere Stoffe können kaum damit reagieren. Aus diesem Grund brennt Essen nicht an. Es ist nicht brennbar und kann bei Temparaturen bis zu 260° Celsius eingesetzt werden, das macht es verwendbar zum heißen braten. Das PTFE haftet an der Pfanne, da diese vorher mechanisch aufgeraut wird. Der Kunststoff wird mit einem Hochdruckverfahren auf das Metall der Pfanne gepresst. Diese mechanische Verbindung von Pfanne und PTFE hat zur Folge, dass die Beschichtung nicht sehr kratzfest ist.

Probleme der Antihaftbeschichtung

Es ist weitläufig verbreitet, dass durch PTFE gefährliche und krebserregende Stoffe freigesetzt werden können. Diese Stoffe können tatsächlich entstehen wenn die Pfanne übermäßig stark erhitzt wird. Bei Temepraturen von über 250° Celsius können die gesundheitsschädlichen Stoffe abgegeben werden, daher sollte die beschichtete Pfanne nicht lange und stark ohne Inhalt erhitzt werden. Der Verdacht, dass Reste des PTFE selber, die sich beispielsweise von Kratzern in der Pfanne lösen können, gesundheitsschädlich sei, ist falsch. Der Stoff wird vom menschlichen Körper ohne Folgen wieder ausgeschieden.



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