Das Schärfen von Messern und Co.

Langfristig werden auch hochwertige Messer stumpf und müssen fachgerecht geschärft werden. Dafür gibt es professionelle Unternehmen, aber wer möchte, kann das Schärfen auch selbst erledigen. Im Handel gibt es jede Menge Produkte in verschiedensten Ausführungen und Preiskategorien.

Welche Möglichkeiten stehen zur Wahl?

Grundsätzlich gibt es manuelle und elektrische Messerschärfer. Da es bei dem Kauf von Messern häufig keine Anleitung für das Schärfen gibt, sollte man sich vorab beraten lassen.

1. Das manuelle Schärfen

Wetzstahl:

Profi Wetzstahl mit 23 cm Klinge

Zu dem einfachsten Gerät zählt der sogenannte Wetzstahl. Dieser ist häufig Bestandteil von handelsüblichen Messerblöcken, kann aber auch separat gekauft werden. Als Erstes wird das Messer gereinigt und gut abgetrocknet. Anschließend den Messerschärfer in einer Hand sicher halten und in die andere Hand das stumpfe Messer legen. Mit einer schnellen Bewegung wird nun die Schneide entlang des Messerschärfers gezogen. Diesen Arbeitsgang mehrmals wiederholen. Wenn Messer zwei Messerschneiden haben, kommt anschließend die ungeschärfte Seite dran.

Schleifstein:

Wetzstein Körnung 1000/400

Eine ähnliche Methode ist der Schleifstein, der in der Fachwelt auch Wasserstein genannt wird. Besonders gut geschärft werden beispielsweise einseitig und zweiseitig geschliffene Messer. Als erstes wird der Schleifstein für mindestens 10 Minuten in kaltes Wasser gelegt. Dabei unbedingt darauf achten, dass der Stein erst aus dem Wasser genommen wird, wenn keine Bläschen mehr aufsteigen. Nun den nassen Schleifstein herausnehmen, nicht trocknen und einfach auf Zeitungspapier legen. Wichtig ist, dass die Unterlage absolut gerade, eben und stabil ist! Auch muss der Schleifstein während des Schärfens immer mit einem Wasserfilm bedeckt sein. Falls das nicht der Fall ist, den Stein einfach mit Wasser neu benetzen. Nun die angeschliffene Messerseite im 45-Grad-Winkel quer mit Gefühl und etwas Druck über den Schleifstein führen. Bei der Rückbewegung ohne Druck arbeiten. Diesen Vorgang wiederholen, bis das Messer super geschärft ist. Falls es sich um zweiseitig geschliffene Messer handelt, müssen auch hier beide Seiten geschliffen werden. Nach dem Schleifen Messer und Co. gründlich reinigen, polieren und den Schleifstein sorgfältig abspülen und trocknen lassen.

2. Das elektrische Messerschleifen

Diese Alternative ist völlig unkompliziert und eignet sich für Messer mit beidseitigem Schliff. Auch hier das Messer gründlich reinigen und trocknen lassen. Dann die stumpfe Klinge nach Anweisung in den Nut des Messerschärfers legen und mit der Arbeit beginnen. Dabei das Messer langsam und gerade entlang der vorgeschriebenen Richtung durch den Schleifer führen. Begonnen wird das Schleifen von der Messerschneide bis hin zur Messerspitze. Ist man vorn angelangt, wird das Messer zwischen den Schleifscheiben leicht angehoben, um dann den Vorgang zu wiederholen. Natürlich so lange, bis der gewünschte Schärfegrad erreicht ist!

Tipp: Achtung! Das elektrische Messerschleifen eignet sich oftmals nicht für Taschenmesser, Wellenschliffmesser, Japanmesser, verzahnte Klingen oder Scheren. Auch hochwertige Messer sollten nicht elektrisch geschliffen werden. Evtl. entstehende Hitze würde die Härte des Messers beschädigen. Beim manuellen Nassschleifen dient daher auch das Wasser zur Kühlung.



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