Messermaterialien - Gemeinsamkeiten, Vor- und Nachteile

Die gewünschten Gebrauchseigenschaften eines Messers sind schnell definiert: Scharf muss es sein, gut in der Hand liegen und möglichst resistent gegen Rost, Säure, Hitze und mechanische Einflüsse sein. Seine äußere Erscheinung darf dem Auge schmeicheln. Neben der Klinge ist auch der Messergriff für den Gebrauch wichtig. Der Schwerpunkt des Messers beeinflusst seine Handhabung maßgeblich. Die gewünschten Eigenschaften werden vom Material und der Beschichtung des Messers bestimmt. Einmal abgesehen von Materialien wie Kunststoff oder Holz, die im Bereich der einmaligen Benutzung zum Einsatz kommen, bestehen moderne, strapazierfähige Messer aus Stahl, Keramik oder Carbon. Das früher gebräuchliche Aluminium wird im Lebensmittelbereich nicht mehr eingesetzt und findet Verwendung für die Herstellung von Sportmessern und Cuttermessern. Messer werden übrigens auch mit Beschichtungen aus Silber, Gold oder Titanium angeboten. Im Fall von Gold- und Silberbeschichtungen gibt es neben ästhetischen auch desinfizierende Aspekte. Eine Titaniumbeschichtung hingegen verstärkt die Klingenschärfe und verlängert die Intervalle zwischen den Nachschärfvorgängen.

Die Stärke von Stahl, Keramik und Carbon

Es handelt sich um hochveredelte Materialien mit harten bis superharten Eigenschaften, die durch spezielle Hitzebehandlungen und Beimischungen erzielt werden. Das Material von Carbonmessern ist eine Verbindung von Stahl und kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff. Daraus resultiert sein geringes Gewicht. Die bewährten Stahlmesser erhalten ihren rostfreien Charakter durch Chromzusätze. Die superleichten Keramikmesser bestehen aus Zirkoniumoxid. Messer aus Stahl, Keramik oder Carbon werden mit glatter Schneidkante und mit Wellenschliff angeboten. Das Nachschärfen der Messerklinge mit glatter Schneidkante ist bei den drei Materialien problemlos möglich. Sinnvoll ist, dies einen Fachmann erledigen zu lassen. Die sorgsame Pflege der hochwertigen Klingen und Griffe ist ein Muss und von der Reinigung im Geschirrspüler ist generell abzuraten. Bei entsprechender Pflege und Handhabung inklusive Aufbewahrung haben Messer aus Stahl, Keramik und Carbon eine lange Lebensdauer und sind nahezu universell einsetzbar.

Die Schwäche von Stahl, Keramik und Carbon

Das Carbonmesser verfügt über eine geringe Korrosionsbeständigkeit und erlaubt kein Schneiden von Obst oder säurehaltigen Lebensmitteln, da es darauf reagiert. Auch wenn es eine Kombination von Stahl und Carbon ist, bleibt es letztlich ein kohlenstofffaserverstärktes Kunststoffmesser. Das Messer aus Stahl kann neben Chromzusätzen auch Kohlenstoffzusätze haben. Damit verliert es seine Korrosionsbeständigkeit. Messer aus Stahl gibt es aus industrieller und handwerklicher Fertigung. Die Messer haben im Vergleich zu Keramik und Carbon ein hohes Gewicht. Die Schwäche des Keramikmessers ist die mangelnde Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen Einflüssen. Die Superhärte der Keramik hat ihre Kehrseite in ihrer Zerbrechlichkeit, die allerdings durch eine Titaniumbeschichtung positiv korrigiert werden kann. Jedes Messermaterial hat seine starken und schwachen Seiten.



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